2. Teil von unserem Norwegen/Schweden Urlaub

Von Bergen nach Heddal:

Wie schon geschrieben, ging es nach einer kurzen Nacht weiter nach Bergen. Der Wetterbericht sagte bestes Wetter für Bergen voraus, aber je näher wir unserem Ziel kamen, desto schlechter wurde es. Für die knapp 150 km brauchten wir gut 3 Stunden. Dies entspricht der normalen Reisegeschwindigkeit im Fjordgebiet. Die Parkplatzsuche in Bergen erwies sich, wie immer, nicht ganz einfach. Im Hafen wurden wir dann fündig. Mit fast 10 € für 3 Stunden ist dieser Platz nicht gerade der Billigste. Genau in dem Moment als wir das Auto verlassen hatten, fing es an zu regnen. Da Natalie aufs Klo musste fragte sie in einem Restaurant nach, ob sie kurz gehen dürfe. Dies wurde patzig verneint! In Bergen wollten wir uns Bryggen, den deutschen Kai, und den Aussichtspunkt Fløyen anschauen. Fangen wir mit dem an was wir nicht gemacht hatten, Fløyen. Der Aussichtspunkt lag von Wolken versteckt außerhalb unserer Sichtweite. Bryggen hingegen haben wir uns angeschaut. Der Alte Kai, mit seinen kleinen Gassen, war trotz Regen schön anzusehen und ein Schnäppchen konnte Natalie auch machen. Einen Kapuzenpullover für knapp 10€. Nach etwas über 3 Stunden waren wir zurück am Auto und es ging weiter nach Kvanndal. Auf diesem Camping verbrachten wir eine verregnete Nacht. Hier gab es nicht mal eine Damendusche. Von Kvanndal ging es vorbei am Vøringsfossen Wasserfall direkt an der RV7. Über die Hardangervidda, Europas größte Hochebene, ging es weiter zur Heddal Stabkirche. Der Letzte Teil des Weges war echt interessant. Man ist eher auf einem guten Feldweg als auf einer Straße, zum Unmut von Natalie, gefahren. Aber wir sind gut an der größte Stabkirche von Norwegen angekommen.

Heddal nach Schweden:

Da diese mittelalterliche Stabkirche immer noch von einer Gemeinde genutzt wird, kann es passieren das man eine Trauung mit bekommt. Und genau dies ist uns passiert. Deswegen haben wir uns mit dem Anblick von draußen begnügt. Nachdem wir noch schnell etwas eingekauft hatten sind wir noch bis Drammen gefahren, um dort die letzte Nacht in Norwegen zu verbringen. Am nächsten morgen sagte der Wetterbericht mal wieder Regen voraus. Deswegen wurde die Idee einen Tag in Oslo zu verbringen verworfen. Um den Verkehr rund um Oslo zu vermeiden ging es via Tunnel unter dem Oslo Fjord durch in Richtung Schweden. Wir sind sehr gut durchgekommen und am frühen Nachmittag im sonnigen Landskrona in Schweden angekommen. Dieser Campingplatz hatte im Frühjahr neu aufgemacht und hat Zugang zur See. Der Strand ist ausgestattet mit einem langen Laufsteg. Das Wasser ist sehr flach und deswegen optimal für Kinder geeignet. Dieser Campingplatz war mit knapp 40€ pro Nacht der Teuerste, aber auch der Modernste. Wie auf fast allen Campingplätzen musste man auch hier das Duschen extra bezahlen. Am nächsten Morgen war es vorbei mir der Sonne. Mal wieder grau in grau, aber dieses mal ohne Regen. Unser Ziel war dann endlich Deutschland.

DCIM102GOPRO
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Fehmarn:

Um zurück nach Deutschland zu kommen mussten wir noch knapp 230 km Weg zurücklegen. Diesen Weg haben wir auch problemlos hinter uns gebracht. Die Schlange am Ticketschalter der Fähre war auch sehr überschaubar, aber leider nicht die Schlange dahinter. Nach fast 3 Stunden warten ging es endlich auf die Fähre. Die Fährfahrt war etwas schaukliger als die Hinfahrt. Das Wetter war halt etwas stürmig. In Deutschland angekommen ging es erst mal in den Bordershop. Und erst mal wieder merken wie doof Deutschland doch sein kann. Hier werden Dosen verkauft, ohne Dosenpfand und deswegen dürfen diese Dosen, in Deutschland, nicht an Deutsche verkauft werden, sondern nur an Skandinavier für den Export. Aber etwas hochprozentiges und was zum knabbern haben wir dann doch gefunden. Als Campingplatz hatten wir uns den Camping Klausdorferstrand raus gesucht. Mit unserem Yeti mit Dachzelt sind wir auf der Zeltwiese untergekommen, mit Ostseeblick. Auf dem Campingplatz gibt es das Steilküsten Restaurant. Hier haben wir an beiden Abenden sehr lecker und günstig gegessen. Am 2. Tag ging es mit dem Bürgerbus rein nach Burg und zum Meereszentrum. Da es in der Nacht extrem gestürmt hatte und es Wassereinbruch ins Zelt gab, haben wir uns endgültig entschlossen nach Hause zu fahren. Dies war übrigens der erste richtige Wassereinbruch ins Dachzelt und dies auch nur wegen den Randbedingungen.

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