Julianadorp Ostern 2015

Da wir Ostern ein paar Tage zusammen frei hatten, war unser Plan, dass wir diese Tage an der Niederländischen See verbringen wollen. Karneval ist die Idee dann gewachsen. 3 befreundete Pärchen kamen mit uns nach Nordholland. Mit dabei waren unsere Freunde, die Familie Kaiser, von the Travelr, die Familie Dammers, von 4×4 Overlanding und Marco mit Petra. Um sicher zu gehen, dass wir auch alle zusammen stehen, wurden die Plätze reserviert. Auf Grund der Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben wir uns für den Campingplatz ‘t Noorder Sandt in Julianadorp entschieden. Leider verhieß der Wetterbericht nicht das Beste. Windig und kalt war die Vorhersage.

Hinfahrt und Ankunft in Julianadorp:

Am Karfreitag, nach der Nachtschicht, ging es los. Um 6:00 Uhr nach Hause gekommen, den Rest eingeladen und los ging es nach Holland. Laut der Routenplanung brauchen wir von Leverkusen nach Julianadorp ungefähr 3 Stunden und 30 Minuten. Laut unserem Navi fast 5 Stunden. Deswegen haben wir unser Navi labern lassen und sind die im Vorfeld geplante Route gefahren. Ohne größere Probleme sind wir durch gekommen und waren gegen 10 Uhr in Julianadorp. Nach dem wir alle begrüßt hatten ging es an den Frühstückstisch mit frischen Brötchen vom Campingplatz Bistro. Nach dem Frühstück wurden der Essensplan für das Wochenenden und eine Einkaufsliste ausgearbeitet.

Der Strand:

Trotz Schlafmangels hatte ich mich dafür entschieden mit zum Strand zu gehen, um die Sonne zu genießen. Dies war die richtige Entscheidung. Das Wetter war herrlich und die Sonne tat echt gut.
Strand in Julianadorp
Zum Abschluss des schönen Strandtages gab es dann noch ganz klassisch Frikandel Spezial mit Pommes.

Tagesausflug nach Den Helder:

Mit Rad und Pack haben wir uns auf den Weg ins benachbarte Städtchen, Den Helder, gemacht. Der Hinweg war ein knapp zehn Kilometer langes auf und ab durch die Dünen, was mit einem Singlespeedrad gar nicht so leicht war. Zum Glück führte der Weg irgendwann hinunter und führte durch kleine Straßen an schmalen Grachten vorbei.Angekommen in der Stadt war Wochenmarkt und wir konnten unsere Käsevorräte füllen, sowie etwas durch kleine Geschäfte bummeln. Am späten Nachmittag ging es dann gemütlich durch die Blumenfelder zurück zum Campingplatz.
Blumenfelder am Radweg
Bei leichtem Regen erreichten wir den Campingplatz und wurden mit einem Regenbogen überrascht. Mit selbst gekochtem Chili con Carne und etwas Alkohol ließen wir den Tag ausklingen und wurden recht früh von Kälte, es hat gefroren, überfallen.
Yeti Dachzelt

In luftiger Höhe auf Ziegen starren:

Sonntag nach dem gemeinsamen Frühstück machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg in den nahe gelegenen Hochseilgarten de klimvallei und der Teil mit Kind auf den Weg in den Streichelzoo De Helderse Vallei nebenan. Der Hochseilgarten hat vier Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden in Höhen von vier bis acht Metern. Wir hatten super viel Spaß und es sind alle heile auf dem Boden angekommen. Die andere Gruppe hatte ihren Spaß im Streichelzoo, den wir nach Beendigung unserer Kletterpartie ebenfalls noch besuchten. Der Eintritt in den Zoo war kostenlos und es gab zahlreiche Aktionen für Kinder. Man konnte Ostereier im Stroh suchen, Tiere fütter und sein Klettergeschick an zahlreichen Baumstämmen und Klettergerüsten erproben. Alles in Allem ein sehr spannender Tag. Zur Stärkung ging es danach mit allemann ins Pannenkoekenvallei.
de helderse vallei
Hochseilgarten den Helder
Pfannekuchenmühle

Spieletag:

Der Tag begann sehr diesig und wir beschlossen daher erstmal einkaufen zu fahren. Der erste Weg führte in einen Spielzeugladen und endete sehr erfolgreich. Mit nerf guns gewappnet ging es im Jeep zurück zum Campingplatz, wo wir bereits erwartet wurden. Es folgte eine lustige Schlacht und nach und nach verzog sich auch das schlechte Wetter. Auf die Schlacht folgten ein paar Runden crossboule und mit erscheinen der Sonne ging es dann noch zum Strand, Drachen steigen lassen und etwas spazieren. Während unserer Abwesenheit bruzzelte das pulled pork Dutchoven. Dieses wurde dann Abends gemeinsam verspeist.

Abreisetag:

Dienstag ging es nach dem Frühstück in Richtung Heimat und für Familie Dammers zu einer weiteren Etappe des Osterurlaubs.

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